Depression größte Volkskrankheit?

Volkskrankheit Depression soll mir sagen, das die Depression eine Volkskrankheit ist?

Offensichtlich wurde von mir und wohl auch von sehr vielen anderen die Krankheit unterschätzt. Wie ich gerade auf Deutsche-Depressionshilfe.de lese, ist es wohl eine der gößten Volkskrankheiten. Das hätte ich in dem Ausmaß nicht erwartet. Sicherlich auch unseren Lebensumständen geschuldet.

Statistik depression
Statistik Quelle: deutsche-depressionshilfe.de

 

Auf jeden Fall verbirgt sich dort eine Menge Lesestoff, den ich nur empfehlen kann.

Unter Volkskrankheit habe ich mir immer andere Sachen vorgestellt, aber das die Depression so auf dem Vormarsch ist, hätte ich nicht gedacht.

Zitat:

Depressionen sind häufige Erkrankungen. Derzeit sind ca. 5% der Bevölkerung im Alter von 18-65 Jahren in Deutschland an einer behandlungsbedürftigen Depression erkrankt (2).
Das sind in Deutschland ca. 3,1 Millionen Menschen, wobei zu beachten ist, dass in den Gruppen unter 18 und über 65 Jahren ebenfalls Menschen von depressiven Störungen betroffen sind. Daraus ergibt sich eine geschätzte Anzahl von ca. 4 Millionen Personen, die an einer depressiven Episode leiden.

Depressionen gehen wie kaum eine andere Erkrankung mit hohem Leidensdruck einher, da diese Erkrankung ins Zentrum des Wohlbefindens und der Lebensqualität zielt.

Stimmt genau, kann ich nur bestätigen. Man hat einfach kein Leben mehr!

 

Nicht nur vom subjektiven Erleben her, sondern auch objektiv gesehen ist die Depression eine schwere, oft lebensbedrohliche Erkrankung. Hier ist die Gefahr der Suizidversuche und der Suizide (Selbsttötungen) zu nennen. Fast alle Patienten mit schweren Depressionen haben zumindest Suizidgedanken. Bis zu 15% der Patienten mit schweren, wiederkehrenden depressiven Störungen versterben durch Suizid. Zirka die Hälfte der Patienten mit depressiven Störungen begehen in ihrem Leben einen Suizidversuch.

Das will ich definitiv nicht!

 

Auch unabhängig von der Suizidalität kann z.B. bei älteren Menschen die Depression durch Rückzugsneigung ins Bett, Appetitlosigkeit oder zu geringe Flüssigkeitsaufnahme sehr rasch zu lebensbedrohlichen Zuständen führen.

So ging es mir. Allein zu Haus, alles dunkel und die grausame Welt einfach aussperren. Stattdessen habe ich wohl eher mich von der Welt ausgesperrt! Das sit wirklich kein erstrebenswerter Zustand. Allerhöchste Eisenbahn etwas zu unternehmen!

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