Depression was n(t)un

Was ist eine Depression?

Zitat Wikipedia:

Die Depression (von lateinisch deprimere „niederdrücken“) ist eine psychische Störung. Ihre Zeichen sind negative Stimmungen und Gedanken sowie Verlust von Freude, Lustempfinden, Interesse, Antrieb, Selbstwertgefühl, Leistungsfähigkeit und Einfühlungsvermögen. Diese Symptome treten auch bei gesunden Menschen zeitweise auf. Bei Depressionen sind sie jedoch länger vorhanden, schwerwiegender ausgeprägt und senken deutlich die Lebensqualität.

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Depression

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Depression: In der Psychiatrie wird die Depression den affektiven Störungen zugeordnet. Die Diagnose wird nach Symptomen und Verlauf gestellt. Entsprechend dem Verlauf unterscheidet man im gegenwärtig verwendeten Klassifikationssystem ICD 10 die depressive Episode und die wiederholte (rezidivierende) depressive Störung.

Zur Behandlung depressiver Störungen werden nach Abklärung möglicher Ursachen und des Verlaufs der Erkrankung entweder Antidepressiva eingesetzt oder (je nach Schweregrad) auch eine Psychotherapie ohne Medikation (beispielsweise kognitive Verhaltenstherapie).

Im alltäglichen Sprachgebrauch wird der Begriff depressiv häufig für eine Verstimmung verwendet. Im medizinischen Sinne ist die Depression jedoch eine ernste, behandlungsbedürftige Störung, die sich der Beeinflussung durch Willenskraft oder Selbstdisziplin des Betroffenen entzieht.

Näheres erfahrt ihr direkt bei Wikipedia. Ich begnüge mich mit dem kurzen Text, wie ich mich fühlte, das andere versteht ja kein Mensch.

Nur soviel ist sicher: Hast du eine Depression, dann geht es dir hundsmiserabel. Das Leben als solches ist vorbei. Keine Lust auf gar nichts. Anrufe bei Verwandten oder Freunden nervt. Sozialkontakte generell nerven. Am liebsten ganz allein zu Haus. Man kann nichts mehr machen, ist wie gelähmt.

Wohl dem, der noch schlafen kann nachts. Das Grübeln begleitet einen vom Aufstehen morgens bis zum Schlafengehen nachts. Nichts ist mehr wie vorher. Selbst die eigene Frau merkt, das du völlig aus der Spur bist. Gereizt, genervt, gestresst manchmal nur von Ihrer bloßen Anwesenheit. Du hast einfach den Kopf so voll vom Grübeln, das er dir zu Platzen droht. Und dann kommen sie noch alle an und fragen dauernd, wie es dir geht, warum du so komisch und zurückgezogen bist. Du bist mit Dir selbst beschäftigt. Fragst dich immer wieder dieselben Sachen, ohne eine Antwort zu kriegen. Gedanken über die Arbeit, deine soziale Absicherung. Die Depression zieht dich immer weiter runter. Da du die Sozialkontakte einschränkst und am liebsten gar nicht mehr raus gehst, kommst du aus diesem Gedankenkreisel auch nicht mehr hinaus.

Ziemlich gut ist das Buch von Dr. Sabine Gapp-Bauß ( es gibt schon spassige Doppelnamen…) Depression und Burnout überwinden. Doch Bücher lesen allein wird es nicht bringen. Für mich persönlich ist der Weg aus der Depression folgender: Mach es selbst. Natürlich schaffst du das nicht ganz alleine, du musst dir ein Team zusammenstellen. Hausarzt, Psychologe und Psychiater, sowie enge Freunde als Vertraute und nicht zu Letzt und bei mir am Wichtigsten: Meine Maus!

Du brauchst einfach ein Team, das dich unterstützt, ansonsten wird es wohl nix werden mit dem Normal werden.

Du fällst dann immer tiefer in dieses Loch, einfach nur gruselig!

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